IMS Bauteil
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Aluminiumdruckguss

Beim Aluminiumdruckguss handelt es sich um ein Druckgussverfahren, bei dem flüssiges Metall unter hohem Druck in eine vorgeheizte Stahlform gepresst wird. Die Form, auch Werkzeug genannt, ist das exakte Negativ des Abgusses. Das Vorwärmen der Form übernehmen Kühl- und Heizgeräte. Durch den Fließdruck wird die Füllkammer gefüllt, das Aluminium sorgt für die Verdrängung der Luft in der Form und hält so das Aluminium während des gesamten Erstarrungsprozesses unter Druck. Da die Form aus zwei Hälften besteht, lässt sie sich nach dem Füllvorgang und Erstarren leicht öffnen.

Prozessbeispiel für Aluminiumdruckguss

  1. Das 2 teilige Druckgusswerkzeug (Gießform) wurde an den Maschinenplatten der Druckgussmaschine montiert. Die Maschinenplatten drücken das Werkzeug zusammen.

  2. Das flüssige Aluminium wird in richtiger Menge und Temperatur in die Gießkammer gegeben

  3. Der Gießkolben drückt das flüssige Aluminium in die Gießform, auch Werkzeug genannt.

  4. Der Kolben drückt mit genügend Kraft, so dass das Werkzeug voll mit Aluminium gefüllt wird

  5. Der Gießkolben fährt in der Gießkammer zurück und das Aluminium bekommt eine kurze Zeit um zu erstarren

  6. Danach fahren die beiden Maschinenplatten auseinander und öffnen damit das Druckgusswerkzeug. Die Auswerfer drücken dann das Bauteile aus die Gießform.

6 Schritte Aluguss quer.png

Einsatz

Das Aluminiumdruckguss findet überall dort ihren Einsatz wo
•    enorme Festigkeit
•    hohe Wärmebeanspruchung
•    hohe Leitfähigkeit
•    elektromagnetische Unverträglichkeit
•    hoher Korrosionsschutz
•    und ein geringes Stückgewicht (10 bis 12.000 Gramm)

     gefordert ist.


 

Die Haupt-Legierungen im Überblick:
 

1.    AlSi10Mg
2.    AlSi12Cu1(Fe)
3.    AlSi12(Fe)
4.    AlSi9Cu3(Fe)

Wirtschaftliche Vorteile von Aluminium Druckguss:
 

  1.  Produktion mit Mehrfachdruckgussformen möglich

  2.  Optimale Materialverwertung

  3.  Recyclingfähigkeit

  4.  Geringe gussteilbezogene Nacharbeit

  5.  Fertigung von Klein- und Großserien

  6.  Standzeitoptimierte Werkzeugkonstruktion